Arbeitswelt von morgen gestalten

Aktualisiert: 5. Juli 2019

Arbeit ist ein zentraler Menschheitsbegriff, dessen Bedeutung sich im Laufe der Jahrtausende grundle-gend gewandelt hat. Im antiken Griechenland und Rom war der Begriff der Arbeit noch überwiegend negativ besetzt: Für Aristoteles war Arbeit bspw. gleichbedeutend mit Unfreiheit; von ihm stammt der Ausspruch: ein Mann sei nur dann frei, wenn "er nicht unter dem Zwang eines anderen lebt". Im Ver-gleich dazu nimmt Arbeit in der Moderne eine zentrale und sinnstiftende Rolle ein; dies geht in vielen Fällen so weit, dass Erwerbstätigkeit unmittelbar mit dem individuellen Selbstwertgefühl verbunden ist. In Abwandlung eines berühmten Zitats René Descartes‘ lässt sich diese Beobachtung gar auf die ver-kürzte Formel „Ich arbeite, also bin ich“ bringen.

Aktuell stehen wir im Begriff, unser Verständnis und die Organisation von Arbeit erneut grundlegend zu ändern. Verantwortlich hierfür zeichnen sich die technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Trends unserer Zeit – die wichtigsten von ihnen werden häufig als sogenannte Megatrends bezeichnet. Sechs von ihnen sind von besonderer Bedeutung für die Zukunft der Arbeit: Digitalisierung & Konnekti-vität, Globalisierung, demographischer Wandel, Individualisierung, kultureller Wandel und der Trend zur Wissensgesellschaft.


Wie sich diese und andere relevanten Trends zukünftig auf die Arbeitswelt auswirken, wird im Rahmen dieses White Papers behandelt. Vier Fragen stehen dabei im Zentrum – sie helfen die Genese neuer gesellschaftlicher, unternehmerischer und gesetzlicher Konventionen sowie Normen zu strukturieren und werden im Folgenden jeweils einzeln diskutiert:

• Wer wird zukünftig arbeiten? Dieses Themenfeld beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema Diversität in Bezug auf Geschlecht, Alter und Migration und den daraus abgeleiteten Herausfor-derungen

• Was wird der Gegenstand von Arbeit sein? Die Arbeit der Zukunft befindet sich durch neue Technologien und den zunehmenden Fähigkeiten künstlicher Intelligenz im Wandel, weshalb in diesem Themenkomplex ein Augenmerk auf die Interaktion von Mensch und Maschine gelegt wird und die damit verbundene Auswirkung auf die Arbeitsweise.

• Warum werden wir arbeiten? Die zuvor beschriebenen Veränderungen führen zu einer Sinn-krise der Arbeit, welche innerhalb dieses Themenfeldes beleuchtet wird.

• Wie wird Arbeit organisiert? Das vierte und letzte Thema beschäftigt sich mit der raumzeitlichen Organisation von Arbeit, welche insbesondere durch die Digitalisierung und dem Wunsch nach Flexibilisierung vor einem erheblichen Umbruch steht.


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